Wie du in 4 Schritten ein eigenes ETF-Portfolio aufbaust

 

Mit einem ETF-Portfolio kannst du eine individuelle Investmentstrategie umsetzen, die perfekt zu deinem Leben passt. Damit kannst du dir mit minimalem Aufwand ein Vermögen aufbauen, das dir ein passives Einkommen über Dividenden und Zinsen generiert, die Voraussetzung für deine finanzielle Freiheit. Die einzige Voraussetzung dafür ist ein Broker-Depot.

Dein ETF-Portfolio sollte aber nur ein Baustein deines gesamten Portfolios darstellen. Wie viel Prozent deines gesamten Vermögens du hier investieren möchtest, solltest du dir ganz genau überlegen. Investiere nur Geld, was du in nächster Zeit nicht dringend für etwas anderes brauchst. Lege dir also immer einen Notgroschen an, mit dem du die nächsten Monate über die Runden kommst. Auf andere Bausteine für dein Portfolio werde ich in den nächsten Artikeln eingehen. Dazu können Tagesgeld, Festgeld, Einzelaktien, Immobilien oder P2P-Kredite gehören.

Warum sich zum Vermögensaufbau Sparpläne auf ETF’s so perfekt anbieten, habe ich schon in den letzten 4 Artikeln erläutert (1, 2, 3 und 4).

Hier nochmal die wichtigsten Punkte:

  • Über ETF’s kannst du ganz einfach in die besten Unternehmen der Welt investieren
  • Auch auf andere Anlageklassen, wie Anleihen und Rohstoffe gibt es ETF’s
  • Dividenden und Zinsen der ETF’s ermöglichen dir ein passives Einkommen
  • Mit ETF’s diversifizierst du dein Risiko über viele Unternehmen, Märkte und Anlageklassen
  • ETF’s liefern im Durchschnitt bessere Renditen als aktive Fonds
  • Über einen Sparplan vermeidest du Fehler des Market Timings und disziplinierst dich zum Sparen

Aber wie gehst du jetzt vor, wenn du noch nie investiert hast, oder noch keine konkrete Strategie für deine Investments gefunden hast?

 

1. Schritt: Entscheide dich für einen Anlagestil, der zu deinem Leben passt

Als erstes solltest du dir darüber klar werden welchen Anlagestil du verfolgen willst. Dazu musst du dir überlegen in welcher persönlichen Situation du dich gerade befindest und was deine Risikoneigung ist.

Ein 25-Jähriger Student mit einem Werkstudentenjob, kann sich ganz anders orientieren als ein 55-jähriges verheiratetes Paar mit 3 Kindern.

Dabei spielt nicht nur das Alter eine Rolle. Viel wichtiger ist dein Anlagehorizont. Investments in Aktien sollte man am besten erst ab einem Anlagehorizont von ca. 10 Jahren tätigen. Innerhalb von 10 Jahren ist eine positive Rendite – selbst bei Crashs zwischendurch – sehr wahrscheinlich.

Außerdem ist wichtig zu wissen, wie viel Geld man im Anlagezeitraum entbehren kann. Wenn in Kürze eine größere Anschaffung ansteht sollte man dieses Geld also lieber auf dem Tagesgeldkonto parken.

Das wichtigste ist, dass du mit deinem Portfolio ruhig schlafen kannst. Wenn dir die Bewegungen am Aktienmarkt Angst machen oder du an eine bevorstehende niemals endende Wirtschaftskrise glaubst, ist Investieren vielleicht doch nichts für dich.

Du solltest dir also folgende Fragen beantworten:
  • Bei welchem Risiko bzw. Kursschwankungen kannst du noch ruhig schlafen?
  • Bist du bereit für weniger Risiko eine niedrigere Rendite zu akzeptieren?
  • Wie lang ist dein Anlagezeitraum?
  • Welchen Aufwand möchtest du betreiben?
Ich habe mir die Fragen folgendermaßen beantwortet:
  • Mit den Schwankungen eines breit diversifizierten ETF-Portfolios kann ich leben
  • Ich möchte eine hohe Rendite und Dividendenzahlungen und dafür akzeptiere ich kurzfristige Schwankungen
  • Mein Anlagezeitraum ist am besten für immer aber min. 30 Jahre, ich habe also lange Zeit Schwankungen und Crashs auszusitzen und mir ein Vermögen aufzubauen. In den nächsten Jahren sind keine großen Anschaffungen geplant. Wenn sich das ändert werde ich meine Investitionsquote anpassen.
  • Den Aufwand will ich so gering wie möglich halten.

2. Schritt: Entscheide dich für deine Anlageklassen

Jetzt kennst du deine Risikoneigung und deinen Anlagezeitraum. Mit diesem Wissen kannst du die Anlageklassen für dein ETF-Portfolio wählen. Für die private Vermögensbildung sind besonders 2 Anlageklassen interessant, Aktien und Anleihen. Für große Portfolios können Rohstoffe zur weiteren Diversifikation Sinn machen.

Dass ich ein großer Fan von Aktien bin, sollte kein Geheimnis mehr sein. Deswegen habe ich mich auch nur für Aktien-ETF’s entschieden. Die Vorteile nochmal in Kürze:

  • Aktien sind Unternehmensbeteiligungen, Realvermögen, da stehen Menschen, Maschinen, geistiges Eigentum, kurz gesagt Produktivkapital dahinter.
  • Aktien liefern hohe Renditen und Dividenden.
  • Mit ETF’s auf Aktien investiert man in die besten Aktien einer Region oder Branche.

ETF’s gibt es aber nicht nur auf Aktien, sondern auch auf fast alle anderen Anlageklassen. Wenn du geringere Wertschwankungen in deinem Portfolio haben willst, kannst du dir Anleihen-ETF’s ins Portfolio mischen. Hier kannst du zwischen Staats- und Unternehmensanleihen mit verschiedenen Laufzeiten und Risikoklassen entscheiden. Aber nicht vergessen: Auch wenn Anleihen oft als sicher dargestellt werden, beinhalten sie im aktuellen Niedrigzinsumfeld besonders Kursrisiken. Denn wenn die Zinsen global wieder steigen, fallen die Kurse der Anleihen.

Um dich weiter zu diversifizieren kannst du auch noch Rohstoff-ETF’s ins Portfolio nehmen. Wenn man davon ausgeht, dass die meisten Rohstoffe in den nächsten Jahrzehnten immer knapper werden ist dies vielleicht auch keine schlechte Idee. Rohstoffe liefern aber keine Zinsen oder Dividenden.

 

3. Schritt: Lege die Asset Allocation fest – welche ETF’s kommen in dein Portfolio?

Die Devise lautet: “Keep it simple”. Je mehr ETF’s du in deinem Portfolio hast, desto größer ist der Aufwand im Nachhinein, z.B. für die Steuererklärung oder das Rebalancing (dazu später mehr). Und davon willst du ja möglichst wenig haben. Oder?

Das gute an ETF’s ist, dass du auch mit wenigen Produkten im Portfolio eine sehr hohe Diversifikation erreichen kannst.

Zunächst solltest du dir überlegen in welche Länder oder Regionen du investieren willst.

Nehmen wir an du willst dich nicht festlegen und maximal diversifizieren. Dann kannst du in Aktien der ganzen Welt investieren. Jetzt stellt sich die nächste Frage:

Wie sollen die einzelnen Länder oder Regionen gewichtet werden? Hier kannst du z.B. nach der weltweiten anteiligen Marktkapitalisierung gewichten. Also: Wie viel Prozent an der gesamten weltweiten Marktkapitalisierung (Aktienkurs aller börsennotierten Unternehmen * Aktienanzahl) hat das jeweilige Land.

PIC

Anteil der Länder an der gesamten weltweiten Marktkapitalisierung
Anteil der Länder an der gesamten weltweiten Marktkapitalisierung – Quelle: Weltbank

In der Tabelle sind die Quoten der größten Länder dargestellt. Die USA sind also mit deutlichem Abstand die Nummer 1, gefolgt von China. Deutschland liegt mit ca. 3% auf dem sechsten Platz.

Eine super Website, auf der du alle möglichen ETF-Portfolios durchspielen kannst, ist justETF. Hier sind auch schon einige Musterportfolios hinterlegt. Außerdem kannst du über die ETF-Suche nach den Anbietern für die verschiedenen Indizes suchen.

 

Ein einfaches Welt-Aktien-Portfolio

Ein Welt-Aktien-Portfolio kann man schon mit zwei ETF’s aufbauen. Einem auf den Index MSCI World (beinhaltet die ca. 1600 nach Marktkapitalisierung größten Unternehmen aus Industrieländern) und einem auf den MSCI Emerging Markets (beinhaltet ca. 800 nach Marktkapitalisierung größten Unternehmen aus Schwellenländern).

Wenn du diese ungefähr nach der prozentualen Marktkapitalisierung aufteilen möchtest kannst du ein Verhältnis von 70% MSCI World und 30% MSCI Emerging Markets wählen. Dann bist du bei ca. 41% USA. China ist dann mit ca. 8% aber etwas unterrepräsentiert.

Für mein Portfolio habe ich auch einen etwas geringeren Anteil an Schwellenländer-Aktien gewählt. Denn auch Unternehmen aus Industriestaaten sind in Schwellenländern aktiv. Da sie auch dort ihre Produkte und Dienstleistungen verkaufen, profitieren sie ebenfalls von ihrem Wirtschaftswachstum.

Ein einfaches Welt-Aktien-Portfolio
Ein einfaches Welt-Aktien-Portfolio

Das einfache Welt-Aktien-Portfolio hätte in den letzten 5 Jahren eine durchschnittliche Rendite von 11,13% pro Jahr bei einer Volatilität 13,89% pro Jahr abgeworfen. Volatilität wird als Risikomaß benutzt und stellt die Schwankungsbreite des Portfolios dar. Je niedriger die Volatilität, desto geringer ist die Wertschwankung bzw. “sicherer” ist die Anlage.

 

Das etwas konservativere Welt-Aktien-Portfolio
Das etwas konservativere Welt-Aktien-Portfolio
Das etwas konservativere Welt-Aktien-Portfolio

 

Bei einer Beimischung von z.B. 30% Anleihen ergibt sich in den letzten 5 Jahren eine Rendite von 8,62% pro Jahr bei einer Volatilität von 7,61% pro Jahr. Du siehst, die Schwankungsbreite ist deutlich geringer als bei einem reinen Aktien-Portfolio, dieses geringere Risiko “zahlst” du aber mit einer niedrigeren Rendite.

Das etwas konservativere Welt-Aktien-Portfolio mit Rohstoffen
Das etwas konservativere Welt-Aktien-Portfolio mit Rohstoffen
Das etwas konservativere Welt-Aktien-Portfolio mit Rohstoffen

Durch die Beimischung von Rohstoffen tut sich in dem Beobachtungszeitraum nicht mehr viel. In den letzten 5 Jahren hätte das Portfolio eine Rendite von 7,45% pro Jahr bei einer Volatilität von 7,22% pro Jahr erwirtschaftet. Die Volatilität ist durch den Rohstoff-ETF noch ein wenig runtergegangen. Die Rendite aber auch. Das liegt am starken Preisverfall der großen Rohstoffe Erdöl, Gold und Silber in den letzten 5 Jahren.

Das sind alles nur Beispiele wie du die Asset-Allocation in deinem ETF-Portfolio wählen kannst. Wie du dein eigenes Portfolio zusammenstellst solltest du dir genau überlegen und deine Überlegungen aus Schritt 1 und 2 umsetzen. Bitte orientiere dich nicht an den genauen Zahlen für Renditen und Volatilität. Die generelle Aussage ist nur, dass ein Aktien-Portfolio durch Beimischung von Anleihen und Rohstoffen breiter diversifiziert wird und somit geringere Wertschwankungen zeigt. Die genauen Werte können in der Zukunft aber ganz anders aussehen.

Komplizierter geht immer

Du kannst das ganze natürlich weiter verfeinern und deine einzelnen Anlageklassen weiter unterteilen. Zum Beispiel kannst du deinen Aktienanteil wieder in Strategie-ETF’s aufteilen.

Möglichkeiten dafür wären unter anderem:

  • Small-Cap-ETF’s, investieren in Aktien von kleinen Unternehmen
  • Dividenden-ETF’s, investieren in Aktien von Unternehmen die in der Vergangenheit hohe Dividenden gezahlt haben
  • Growth-ETF’s, investieren in Aktien von Unternehmen mit starkem Umsatz- oder Gewinnwachstum

Voraussetzung ist aber, dass du verstehst wofür die Strategien stehen. Nachteilig dabei ist: Deine Diversifikation verschlechtert sich, weil du dich für einen Teil des Marktes entscheidest (z.B. Dividenden-Unternehmen). Geht es dieser Unterkategorie von Unternehmen in der Zukunft schlecht, zieht es deine Portfolio-Performance nach unten.

Wie du siehst gibt es viele verschiedene Möglichkeiten sich ein Portfolio zusammenzustellen. Die Entscheidung kannst nur du treffen. Denn nur du weißt, was am besten zu dir passt und womit du dich am wohlsten fühlst. Aber bitte verstricke dich nicht monatelang in Feinheiten. Das wichtigste ist, dass du anfängst dich ans Sparen und Investieren zu gewöhnen. Deine Investitionsstrategie kannst du mit wachsender Erfahrung ja noch weiter verfeinern.

Im Endeffekt solltest du dein Portfolio sowieso einmal pro Jahr unter die Lupe nehmen. Nämlich wenn das Rebalancing ansteht.

 

 4. Schritt: Mache regelmäßig Rebalancing

Rebalancing? Was ist das?

Sobald man mehr als eine Position in seinem Portfolio hat ist es ganz natürlich, dass sich nicht alle gleich entwickeln. Nehmen wir an du hast geplant 65% deines Ersparten in den MSCI World und 35% in den MSCI Emerging Markets zu investieren. Der MSCI World steigt in einem Jahr um 20%, der MSCI Emerging Markets aber nur um 10%. Nach diesem Jahr hat sich die Aufteilung also auf ca. 67%/33% verschoben.

Da das Rebalancing mit Handelskosten verbunden sein kann, solltest du dir überlegen ab welcher Abweichung es für dich Sinn macht. 2% sind in diesem Fall vielleicht noch tolerierbar.

Ausgleichen kannst du entweder indem du einen größeren Anteil im MSCI Emerging Markets ETF zu deinem nächsten Termin kaufst, oder indem du einen Anteil am MSCI World verkaufst, sodass das erwünschte Verhältnis wieder erreicht wird.

Wenn du hier noch weiter ins Detail gehen willst, schau dir doch den Artikel vom Finanzwesir an. Hier erklärt er sehr gut was Rebalancing ist, und zeigt es an seinem ETF-Portfolio.

 

Alternativen zum selber machen

Ist dir das alles zu kompliziert gibt es noch zwei Wege, wie du den Aufwand in deinem ETF-Portfolio weiter verringern kannst.

  1. ETF-Dachfonds: Hier übernimmt der ETF-Anbieter das Management. Er stellt also mehrere ETF’s nach einer festgelegten Strategie und Quote zusammen und kümmert sich um das Rebalancing. Man kauft also nur einen ETF, in dem mehrere ETF’s nach einer fest definierten Strategie kombiniert werden. Ein Beispiel dafür ist der ComStage Vermögensstrategie-ETF. Dieser investiert zu 60% in verschiedene Aktien ETF’s, zu 30% in verschiedene Anleihe ETF’s und zu 10% in einen Rohstoff-ETF. Der Vorteil liegt auf der Hand, man muss sich nicht um das Rebalancing kümmern und die Steuererklärung fällt auch einfacher aus. Das bezahlt man aber über etwas höhere Gebühren. Für den ComStage Vermögensstrategie-ETF sind es 0,49%, 0,25% zusätzlich zu den Kosten der einzelnen ETF’s.
  2. Robo-Advisor: Hier übernimmt ein Algorithmus die Anlage und das Management, nachdem man seine persönliche Investitionsstrategie festgelegt hat. Besonders Fintechs und Startups stoßen in diese Nische vor. Die Kosten sind aber nicht zu verachten. Diese liegen bei ca. 0,5%-1% und hier sind die ETF-Kosten noch nicht mit drin.

 

Fazit

Mit diesen vier einfachen Schritten schaffst du es dein eigenes ETF-Portfolio aufzubauen und zu rebalancen. Das einzig anspruchsvolle ist eigentlich nur deine eigene finanzielle Situation zu definieren und daraus eine Investitionsstrategie abzuleiten. Diese Schritte kann dir aber keiner abnehmen, denn nur du weißt was am besten zu deinem Leben passt. Danach ist alles ganz einfach. Du entscheidest dich für deine Anlageklassen und legst fest wie viel Prozent du in welchen ETF investieren willst. Am einfachsten ist es die ETF’s automatisch über einen Sparplan zu kaufen. Dein Aufwand beschränkt sich dann lediglich auf das Rebalancing. Dadurch sorgst du dafür, dass die Aufteilung in deinem ETF-Portfolio erhalten bleibt.

 

 

Hast du schon deine eigene Investmentstrategie gefunden? Hast du diese schon mit einem ETF-Portfolio umgesetzt und wie bist du vorgegangen?

 

Über deine Fragen und Kommentare würde ich mich freuen!

 

Hast du noch keinen Broker für dein ETF- oder Aktien-Portfolio? Dann schau Dir doch flatex (Affiliate-Link) oder OnVista (Affiliate-Link) an. Mit den beiden habe ich auch gute Erfahrungen gemacht und sie sind laut justETF die günstigsten Online-Broker für ETF-Sparpläne.

Willst du dich mehr in die Themen Investieren, private Geldanlage oder Persönlichkeitsentwicklung einlesen. Dann ist bei meinen Buchempfehlungen für dich bestimmt etwas dabei.

Vielen Dank fürs Lesen und bis zum nächsten Artikel!

Entspannte Grüße

Dein Roland

 

2 Gedanken zu „Wie du in 4 Schritten ein eigenes ETF-Portfolio aufbaust

  • 10. April 2017 um 11:25
    Permalink

    Schöner Artikel. Du hättest vielleicht noch den MSCI All Country World Index vorstellen können, das “einfachste Welt-Aktien-Portfolio” überhaupt.

    Mir hingegen sagt die typische 70/30 Aufteilung nicht zu. Erstens ist mir diese viel zu US-lastig und zweitens viel zu populär (“Nicht mit dem Strom schwimmen”). Ich bin auch kein Freund von Anleihen und Rohstoffen.

    Deshalb habe ich mir ebenfalls ein reines Aktien-Welt-Portfolio erstellt, bestehend aus 4 ETF-Fonds;
    1. Nordamerika
    2. Europa
    3. Emerging Markets (Schwellenländer)
    4. Japan (Pazifik-Raum)
    … und um dem Klischee der Home Bias gerecht zu werden, habe ich noch einen ETF auf den Dax;
    5. Deutschland (wobei es natürlich naiv ist zu glauben, dieser würde tatsächlich die Entwicklung der deutschen Wirtschaft widerspiegeln)

    Dass diese Aufteilung größer im Steueraufwand sein soll, kann ich nicht bestätigen (“Je mehr ETF’s du in deinem Portfolio hast, desto größer ist der Aufwand im Nachhinein, z.B. für die Steuererklärung oder das Rebalancing”). Und ein “Rebalancing” gibt´s bei mir nicht – die Märkte haben “freien Lauf” 🙂

    Viele Grüße aus der Nachbarschaft,
    DerMitleser.

    Antwort
    • 11. April 2017 um 07:34
      Permalink

      Hi Mitleser,

      vielen Dank!

      Stimmt den MSCI ACWI hätte ich noch erwähnen können, da sind die Emerging Markets aber sehr untergewichtet. Wie sieht denn deine Gewichtung ungefähr aus und ist sie ohne Rebalancing stark vom Anfangswert abgewichen?

      Beste Grüße
      Roland

      Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*